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Geschrieben von: Robert Administrator
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Sonntag, 02. August 2009 um 00:00 Uhr |
Argentinien ist mitten im Herzen Bayerns (Zeitungsartikel)

Was will dieser Titel uns eigentlich sagen:
Bayerns Tangoherz schlägt in Eichstätt,
würde ich mal behaupten, denn bei diesem Tangokaffe, hatte man dieses Gefühl und alles hat gepasst: das Ambiente, die Stimmung, die Leute, alle haben sich wohl gefühlt! so ist er halt,der Tango.
Es war einfach ein wunderschöner Nachmittag, an den wir uns alle sicherlich gerne erinnern werden!
Danke an alle Helfer u.Tänzer die so eine tolle Veranstaltung überhaupt möglich machten.
Wir werde auch in Zukunft, 1-2 Mal /Jahr so ein Treffen der Milongueras/os veranstalten.
Wir sehen uns beim Tango,
Tangogruß, Lieselotte u. Robert
Eichstätter Kurier - Lokales
Seite 25, DK. Nr.236, Freitag, 10.Oktober 2008
Argentinien ist mitten im Herzen Bayerns
Eichstätt (EK) Der "Tango argentino" sei wie eine Umarmung, sagen die, die ihm verfallen sind. Und sie tanzen ihn überall, wo sich Gelegenheit bietet. Dass sich diese in Eichstätt in schöner Regelmäßigkeit, sonst aber eher im Verborgenen auftut, zeigte das Tango-Café beim Eichstätter Tanzsport-Clubs (ETC).
Bild: Sie sind das Herz der Tangueros im Herzen Bayerns: Lieselotte und Robert Schneider.
Milonga nennt sich solch eine Zusammenkunft von "Tangueros", die in der aus Freunden und Bekannten zusammengewürfelten Gruppe "Tango im Herzen Bayerns" vor drei Jahren ein tänzerisches Zuhause gefunden haben. Das bayerische Herz bezieht sich dabei auf Eichstätt, von wo aus Robert Schneider zusammen mit seiner Frau Lieselotte die regelmäßigen Treffen organisiert und auch selbst so etwas wie das Herz dieses losen Zusammenschlusses ist. Normalerweise treffen sich die Tänzer – darunter Paare aus Eichstätt und Ingolstadt, aus Augsburg, Regensburg, Nürnberg und München – im nur teilweise restaurierten Saal des im 19. Jahrhundert gebauten Herzogbräus in der Eichstätter Pfahlstraße. Am Freitag aber tauschten sie dieses Ambiente gegen den Schwingboden des ETCs und präsentierten den Gästen mit Tanz und kleinen Geschichten, was es mit dem Tango auf sich hat. Da erfuhr man, dass der argentinische Tango einst der Tanz der Huren war, über Paris seinen Siegeszug antrat und heute als melancholischer Tango, als fröhliche Milonga, die somit sowohl Tanz als auch Tanzabend bezeichnet, als schwungvoller Tango Valse oder als Tango Nuevo mit modernen Einflüssen getanzt wird. Sogar eine Dissertation über den Tango ist in Eichstätt entstanden. Was aber diesen Nachmittag ausmachte, war das, was nach der offiziellen Präsentation folgte. Denn keine Minute nach deren Ende war.die Tanzfläche voll mit Tangueros – vom 19-jährigen Mädchen bis zum knapp 70-Jährigen. Die Frauen in hohen Stilettos und schwingenden Kleidern mit Hang zur Dramatik, die Herren mal ganz leger in Jeans, mal mit schwarz-weiß-karierten Tanzschuhen, Hosenträgern und Hut: Sie alle verwandelten den Tanzsaal des ETC innerhalb kürzester Zeit in einen Raum, der auch mitten in Argentinien sein könnte. Aus den Boxen klingt der Tango, die Paare tanzen Wange an Wange und ohne einstudierte Choreografie und weit weg vom Tanzstunden-Wiegeschritt.
"Das ist das Schöne an unseren Milongas", schwärmt Lieselotte Schneider. "Es sind spontane Tänze, wo Menschen einfach schön miteinander über den Tango kommunizieren können." Und dass der Tango eine ganz eigene Sprache hat, zeigen die Paare eindrucksvoll, darunter auch Lieselotte und ihr Mann. "Ein Geben und Nehmen, Führen und Folgen ist der Tango", sagt Schneider. Er selbst tanzt mit seiner Frau seit sechs Jahren Tango, genießt "das getanzte Gefühl" und dass seine Frau in seiner Tangoleidenschaft so mit zieht. "Normal ist das nicht", meint er und spricht dabei aus Erfahrung. Denn bei Weitem nicht alle so innig wirkenden Paare auf der Tanzfläche gehören auch im "echten" Leben zusammen. Und mit einem Seufzen und sichtlichem Stolz sagt er: "Unglaublich, was hier im Saal für eine Spannung in der Luft liegt."
Von Elisabeth Wein
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, 28. November 2009 um 09:46 Uhr |